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Individuelle Nutzungsflächen von Gebäuden
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Objektbeschreibung
Die Zukunft im Zentrum von Elmshorn
Neues Leben im alten Denkmal. Das historische und denkmalgeschützte Gebäude wird umfangreich saniert und erhalten.
Von Elmshornern für Elmshorner.
Von der Lederfabrik zum Teppichlager, vom leerstehenden Denkmal zur neuen Nutzung: 2022 hat ein neues Kapitel in der Geschichte der Knecht’schen Hallen begonnen. Nach jahrelangem Austausch und vielfältigen Ideen für die Zukunft der historischen Fabrikgebäude ist das SEMMELHAACK Wohnungsunternehmen neuer Eigentümer des stadtbildprägenden Ensembles.
Einst war sie einer der größten Arbeitgeber der Stadt: Anfang des 20. Jahrhunderts arbeiteten in der Lederfabrik Knecht bis zu 500 Menschen. 1873 hatte der Elmshorner Johann Knecht sein Unternehmen auf Klostersande gegründet. Mit der Übernahme der Lederfabrik Wördemann 1908 verlegte er seinen Betrieb nach Vormstegen, von wo aus er in Richtung der Schloßstraße expandierte: Auf 20.000 Quadratmetern entstand seine neue Lederfabrik in zentraler Lage, unweit des Bahnhofs und des Hafens. In den 1950er Jahren gerät die Elmshorner Lederindustrie in die Krise. Ein Betrieb nach dem anderen stellte die Arbeit ein, so auch Knechts Lederwerke. Bis 2006 finden die Hallen eine Nachnutzung als Teppichlager. Es folgt ein jahrelanger Leerstand. Denn: Eine leerstehende Fabrik dieser Größe mit neuem Leben zu füllen, ist eine besondere Herausforderung.
Einige historische schwarz-weiß Bilder stammen aus dem „Stadtarchiv Elmshorn, Fotosammlung“. Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung.
Die Knechtschen Hallen im Wandel
Die Knechtschen Hallen füllen sich mit Leben
In zahlreichen Workshops erarbeiteten engagierte Bürger*innen gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik und Stadtverwaltung sowie der damaligen Eigentümerfamilie einen umfassenden Katalog, der vielfältige Nutzungsmöglichkeiten aufzeigt. 2022 führte dieser Prozess schließlich zum Verkauf der Knecht’schen Hallen. Nach dem Erwerb des Ensembles begannen erste Sicherungsmaßnahmen, um den weiteren Verfall zu verhindern. In Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt und der Stadt Elmshorn entwickelt das Unternehmen seither Perspektiven für die Hallen, die zusammen mit dem Torhaus und der Markthalle die letzten Zeugnisse der einst bedeutenden Lederfabrikation in Elmshorn sind. Endgültige Nutzungsmöglichkeiten werden sich aus der aktuell andauernden umfangreichen Bestandsanalyse ergeben.

